Geschichten
Hab so eine kleine Sprüche-Sammlung und die will ich euch nicht vorenthalten ;)
Es gibt keinen Falschen und keinen Richtigen.
Man liebt immer den Richtigen, sonst liebt man nicht.
(Dorothea Iser)
Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität.
(Bertold Brecht)
Andersdenkende sind oft anders als wir denken.
(Ernst Ferstl)
Wenn Gott mich anders gewollt hätte, hätte er mich anders gemacht.
(Goethe)
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
(Oscar Wilde)
Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken – falls sie das gleiche denken wie wir.
(Mark Twain)
Musik ist die Sprach der Leidenschaft.
(Richard Wagner)
Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt und aus dem, was wir vergessen haben.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Fehler gehören zu den Verpflichtungen, mit denen man ein vollwertiges Leben bezahlt.
(Sophie Loren)
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst frühzeitig zu machen.
(Winston Churchill)
Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.
(Kurt Tucholsky)
Intelligente Fehler zu machen ist eine große Kunst.
(Frederico Fellini)
Die meisten Menschen denken darüber nach,
was die anderen Menschen über sie denken.
(Sean Connery)
Freundschaft ist, wenn dich einer für gutes Schwimmen lobt,
nachdem du beim Segeln gekentert bist.
(Werner Schneyder)
Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen wenn du im Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
(Mark Twain)
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.
(Ralph Waldo Emerson)
Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich.
(Victor Hugo)
Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.
(Lucius Annaeus Seneca)
Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
(Theodor Fontane)
Alles Große in der Welt, wird nur dadurch Wirklichkeit,
dass irgendwer mehr tut, als er tun müsste.
(Hermann Gmeiner)
Niemand gibt zu Gelächter Anlass, der über sich selbst lacht.
(Lucius Annaeus Seneca)
Leben ist, was uns zustößt, während wir etwas ganz anders vorgenommen haben.
(Henry Miller)
Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.
(George Bernard Shaw)
Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
(Peter Rosegger)
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
(Erich Kästner)
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Christian Morgenstern)
Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht aber immer nur von sechs oder sieben.
(Elias Canetti)
Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen Fehler: sie sind uninteressant.
(Zsa Zsa Gabör)
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
(Albert Schweitzer)
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch Recht haben.
(Robert Lee Frost)
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.
(Henry Louis Mencken)
Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und misstrauen Sie denen, die sie gefunden haben.
(André Gide)
Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.
(Lucius Annaeus Seneca)
Die Vollkommenheit einer Uhr besteht nicht darin, schnell, sondern richtig zu gehen.
(Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues)
~ BiNe ~
Es gibt keinen Falschen und keinen Richtigen.
Man liebt immer den Richtigen, sonst liebt man nicht.
(Dorothea Iser)
Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität.
(Bertold Brecht)
Andersdenkende sind oft anders als wir denken.
(Ernst Ferstl)
Wenn Gott mich anders gewollt hätte, hätte er mich anders gemacht.
(Goethe)
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
(Oscar Wilde)
Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken – falls sie das gleiche denken wie wir.
(Mark Twain)
Musik ist die Sprach der Leidenschaft.
(Richard Wagner)
Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt und aus dem, was wir vergessen haben.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Fehler gehören zu den Verpflichtungen, mit denen man ein vollwertiges Leben bezahlt.
(Sophie Loren)
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst frühzeitig zu machen.
(Winston Churchill)
Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.
(Kurt Tucholsky)
Intelligente Fehler zu machen ist eine große Kunst.
(Frederico Fellini)
Die meisten Menschen denken darüber nach,
was die anderen Menschen über sie denken.
(Sean Connery)
Freundschaft ist, wenn dich einer für gutes Schwimmen lobt,
nachdem du beim Segeln gekentert bist.
(Werner Schneyder)
Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen wenn du im Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
(Mark Twain)
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.
(Ralph Waldo Emerson)
Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich.
(Victor Hugo)
Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.
(Lucius Annaeus Seneca)
Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
(Theodor Fontane)
Alles Große in der Welt, wird nur dadurch Wirklichkeit,
dass irgendwer mehr tut, als er tun müsste.
(Hermann Gmeiner)
Niemand gibt zu Gelächter Anlass, der über sich selbst lacht.
(Lucius Annaeus Seneca)
Leben ist, was uns zustößt, während wir etwas ganz anders vorgenommen haben.
(Henry Miller)
Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.
(George Bernard Shaw)
Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
(Peter Rosegger)
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
(Erich Kästner)
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
(Christian Morgenstern)
Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht aber immer nur von sechs oder sieben.
(Elias Canetti)
Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen Fehler: sie sind uninteressant.
(Zsa Zsa Gabör)
Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
(Albert Schweitzer)
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch Recht haben.
(Robert Lee Frost)
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.
(Henry Louis Mencken)
Vertrauen Sie denen, die nach der Wahrheit suchen, und misstrauen Sie denen, die sie gefunden haben.
(André Gide)
Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.
(Lucius Annaeus Seneca)
Die Vollkommenheit einer Uhr besteht nicht darin, schnell, sondern richtig zu gehen.
(Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues)
~ BiNe ~
Binchen - am Donnerstag, 29. September 2005, 19:56 - Rubrik: Geschichten
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Sie sah ihn schon von weitem. Er sah wie immer gut aus und sie konnte sein Verlangen schon von weitem spüren und sie wusste, wie sehr er sie begehrte. In Gedanken ging sie ihren Plan noch einmal durch. "Hoffentlich klappt alles so wie ich es geplant habe" dachte sie. Zur Begrüßung gab sie ihm einen Kuss auf die Wange. " Schön dich zu sehn", sagte er leise. Sie lächelte nur und sagte zu ihm mit lüsterner Stimme: "Komm mit."
Das Herz schlug ihr bis zum Hals und sie war irrsinnig nervös, durfte sich das aber nicht anmerken lassen. Sie gingen durch viele kleine Gassen und sie wusste, dass er sich bald nicht mehr auskennen würde. "Wohin gehen wir?", fragt er sie. Sie antwortet nur: "Das wirst du schon sehen".
Nach zirka 15 Minuten waren sie an ihrem Ziel angelangt. Sie zog den Schlüssel aus ihrer Manteltasche und sperrte die Tür mit sicherer Hand auf. Sie gingen in den dritten Stock, wo ihre Wohnung liegt. Sie sperrte auf und ließ ihn eintreten. Sie merkte, wie er sich umschaute und ihre Wohnung neugierig betrachtete. Langsam zog sie ihren Mantel aus und ließ ihn auf den Stuhl in der Ecke fallen. Mit einem stürmischen Griff zog er sie an sich und küsste sie wild. Er zog sie ins Schlafzimmer und schmiss sie aufs Bett. "Warte kurz", keuchte sie und ging schnell in die Küche. Sie holte eine Flasche Champagner und 2 Gläser. "Nur nichts überstürzen", sagte sie zu sich selbst. Sie schenkte 2 Gläser ein und warf die bereitgelegte Tablette in sein Glas. Es würde nicht lange dauern, bis die Wirkung der Tablette einsetzt. Sie ging zurück ins Schlafzimmer und gab ihm das Glas. Er leerte das Glas mit einem Zug und machte sich wieder an ihr zu schaffen. Er zog ihr das kurze Kleid aus und fummelte wild an ihr herum. "Es konnte nicht mehr lange dauern", machte sie sich selbst Mut und da spürte sie auch schon wie seine Bewegungen langsamer und schwacher wurden. Eine halbe Minute später war er auch schon eingeschlafen. Sie zog sich schnell wieder an und fesselte ihn auf dem Bett. Jetzt musste sie nur mehr warten bis er wieder aufwachte. Währenddessen holte sie den spitzen Schraubenzieher. Als er aufwachte war er zuerst orientierungslos und fragte, was los ist. Sie sah ihn nur mit einem eiskalten Blick an und sagte: "Jetzt wirst du dafür büßen, was du meiner kleinen Schwester angetan hast!" und stach auf ihn ein.
11. 5. 2005
(c) by me
Das Herz schlug ihr bis zum Hals und sie war irrsinnig nervös, durfte sich das aber nicht anmerken lassen. Sie gingen durch viele kleine Gassen und sie wusste, dass er sich bald nicht mehr auskennen würde. "Wohin gehen wir?", fragt er sie. Sie antwortet nur: "Das wirst du schon sehen".
Nach zirka 15 Minuten waren sie an ihrem Ziel angelangt. Sie zog den Schlüssel aus ihrer Manteltasche und sperrte die Tür mit sicherer Hand auf. Sie gingen in den dritten Stock, wo ihre Wohnung liegt. Sie sperrte auf und ließ ihn eintreten. Sie merkte, wie er sich umschaute und ihre Wohnung neugierig betrachtete. Langsam zog sie ihren Mantel aus und ließ ihn auf den Stuhl in der Ecke fallen. Mit einem stürmischen Griff zog er sie an sich und küsste sie wild. Er zog sie ins Schlafzimmer und schmiss sie aufs Bett. "Warte kurz", keuchte sie und ging schnell in die Küche. Sie holte eine Flasche Champagner und 2 Gläser. "Nur nichts überstürzen", sagte sie zu sich selbst. Sie schenkte 2 Gläser ein und warf die bereitgelegte Tablette in sein Glas. Es würde nicht lange dauern, bis die Wirkung der Tablette einsetzt. Sie ging zurück ins Schlafzimmer und gab ihm das Glas. Er leerte das Glas mit einem Zug und machte sich wieder an ihr zu schaffen. Er zog ihr das kurze Kleid aus und fummelte wild an ihr herum. "Es konnte nicht mehr lange dauern", machte sie sich selbst Mut und da spürte sie auch schon wie seine Bewegungen langsamer und schwacher wurden. Eine halbe Minute später war er auch schon eingeschlafen. Sie zog sich schnell wieder an und fesselte ihn auf dem Bett. Jetzt musste sie nur mehr warten bis er wieder aufwachte. Währenddessen holte sie den spitzen Schraubenzieher. Als er aufwachte war er zuerst orientierungslos und fragte, was los ist. Sie sah ihn nur mit einem eiskalten Blick an und sagte: "Jetzt wirst du dafür büßen, was du meiner kleinen Schwester angetan hast!" und stach auf ihn ein.
11. 5. 2005
(c) by me
Binchen - am Dienstag, 14. Juni 2005, 20:23 - Rubrik: Geschichten
Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen, stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur
Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.
Die erste Regel ist:
Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder
weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto
überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst,
eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den
kommenden Tag.
Zweite Regel:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie
sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und du
bekommst kein neues mehr.
Was würdest du tun???
Du würdest dir alles kaufen was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch
für alle Menschen die du liebst..... vielleicht sogar für Menschen die du
nicht kennst, da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben
könntest....... Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu
nutzen oder???
Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:
Jeder von uns hat so eine "magische Bank"..... Wir sehen das nur nicht....
Die magische Bank ist die Zeit..... Jeden Morgen, wenn wir aufwachen,
bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am
abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben....
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren,
Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen,
aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung....
Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden???
Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro?
Also fang an dein Leben zu leben!!!
Jeden Morgen, stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur
Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.
Die erste Regel ist:
Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder
weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto
überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst,
eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den
kommenden Tag.
Zweite Regel:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie
sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und du
bekommst kein neues mehr.
Was würdest du tun???
Du würdest dir alles kaufen was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch
für alle Menschen die du liebst..... vielleicht sogar für Menschen die du
nicht kennst, da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben
könntest....... Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu
nutzen oder???
Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:
Jeder von uns hat so eine "magische Bank"..... Wir sehen das nur nicht....
Die magische Bank ist die Zeit..... Jeden Morgen, wenn wir aufwachen,
bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am
abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben....
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren,
Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen,
aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung....
Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden???
Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro?
Also fang an dein Leben zu leben!!!
Binchen - am Mittwoch, 9. Februar 2005, 20:13 - Rubrik: Geschichten
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüstere die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit mißtrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder eimal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber ...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor die davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich ... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet.
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüstere sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzeln, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung."
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüstere die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit mißtrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder eimal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber ...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor die davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich ... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet.
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüstere sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzeln, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung."
Binchen - am Donnerstag, 23. September 2004, 18:41 - Rubrik: Geschichten
Eine kleine Geschichte die mich sehr berührt und die doch sehr wahr ist.
Seelennägel
Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte.
Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müsse jedesmal, wenn er die Geduld mit jemanden verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er sich zu beherrschen.
Die Anzahl Nägel im Gartenzaun wurden immer weniger.
Er hatte herausgefunden, dass Nägel zu schlagen mühsamer ist, als sich zu beherrschen.
Endlich kam der Tag an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste.
Also ging er zum Vater und sagte ihm das.
Der Vater sagte ihm also, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen,
wenn er sich beherrscht.
Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte.
Der Vater brachte den Jugen vor den Gartenzaun und sagte ihm:
"Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an.
Er ist voller Löcher. Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher.
Wenn du mit jemanden streitest und sagst ihm etwas böses, dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier.
Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken, und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt.
Es macht nichts aus, wieviel du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben.
Leider denken Menschen oft nicht daran, dass sie einen anderen Menschen mit ihren Worten verletzten können.
Seelennägel
Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte.
Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müsse jedesmal, wenn er die Geduld mit jemanden verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er sich zu beherrschen.
Die Anzahl Nägel im Gartenzaun wurden immer weniger.
Er hatte herausgefunden, dass Nägel zu schlagen mühsamer ist, als sich zu beherrschen.
Endlich kam der Tag an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste.
Also ging er zum Vater und sagte ihm das.
Der Vater sagte ihm also, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen,
wenn er sich beherrscht.
Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte.
Der Vater brachte den Jugen vor den Gartenzaun und sagte ihm:
"Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an.
Er ist voller Löcher. Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher.
Wenn du mit jemanden streitest und sagst ihm etwas böses, dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier.
Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken, und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt.
Es macht nichts aus, wieviel du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben.
Leider denken Menschen oft nicht daran, dass sie einen anderen Menschen mit ihren Worten verletzten können.
Binchen - am Mittwoch, 22. September 2004, 19:48 - Rubrik: Geschichten