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Sie sah ihn schon von weitem. Er sah wie immer gut aus und sie konnte sein Verlangen schon von weitem spüren und sie wusste, wie sehr er sie begehrte. In Gedanken ging sie ihren Plan noch einmal durch. "Hoffentlich klappt alles so wie ich es geplant habe" dachte sie. Zur Begrüßung gab sie ihm einen Kuss auf die Wange. " Schön dich zu sehn", sagte er leise. Sie lächelte nur und sagte zu ihm mit lüsterner Stimme: "Komm mit."
Das Herz schlug ihr bis zum Hals und sie war irrsinnig nervös, durfte sich das aber nicht anmerken lassen. Sie gingen durch viele kleine Gassen und sie wusste, dass er sich bald nicht mehr auskennen würde. "Wohin gehen wir?", fragt er sie. Sie antwortet nur: "Das wirst du schon sehen".
Nach zirka 15 Minuten waren sie an ihrem Ziel angelangt. Sie zog den Schlüssel aus ihrer Manteltasche und sperrte die Tür mit sicherer Hand auf. Sie gingen in den dritten Stock, wo ihre Wohnung liegt. Sie sperrte auf und ließ ihn eintreten. Sie merkte, wie er sich umschaute und ihre Wohnung neugierig betrachtete. Langsam zog sie ihren Mantel aus und ließ ihn auf den Stuhl in der Ecke fallen. Mit einem stürmischen Griff zog er sie an sich und küsste sie wild. Er zog sie ins Schlafzimmer und schmiss sie aufs Bett. "Warte kurz", keuchte sie und ging schnell in die Küche. Sie holte eine Flasche Champagner und 2 Gläser. "Nur nichts überstürzen", sagte sie zu sich selbst. Sie schenkte 2 Gläser ein und warf die bereitgelegte Tablette in sein Glas. Es würde nicht lange dauern, bis die Wirkung der Tablette einsetzt. Sie ging zurück ins Schlafzimmer und gab ihm das Glas. Er leerte das Glas mit einem Zug und machte sich wieder an ihr zu schaffen. Er zog ihr das kurze Kleid aus und fummelte wild an ihr herum. "Es konnte nicht mehr lange dauern", machte sie sich selbst Mut und da spürte sie auch schon wie seine Bewegungen langsamer und schwacher wurden. Eine halbe Minute später war er auch schon eingeschlafen. Sie zog sich schnell wieder an und fesselte ihn auf dem Bett. Jetzt musste sie nur mehr warten bis er wieder aufwachte. Währenddessen holte sie den spitzen Schraubenzieher. Als er aufwachte war er zuerst orientierungslos und fragte, was los ist. Sie sah ihn nur mit einem eiskalten Blick an und sagte: "Jetzt wirst du dafür büßen, was du meiner kleinen Schwester angetan hast!" und stach auf ihn ein.



11. 5. 2005
(c) by me
Bettgeflüster meinte am 14. Jun, 20:39:
hilfe!
diese pointe hatte ich jetzt nicht erwartet - ein echter schocker. gut gemacht - aber wenig bienenhaft! :-) 
Binchen antwortete am 14. Jun, 20:44:
selbst eine bi(e)ne sticht manchmal zu ;) 
 

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